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Aktualitäten der Schutzbegiete Bora
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Bora
Das Spezialreservat von Bora liegt in der Region von SOFIA. Sie werden dort Vögel und Süßwasserschildkröten besichtigen könnten. GPS 14°52 und 15°05 südlicher Breitengrad und 48°11 und 48°17 östliche Länge.



Bora dehnt sich auf 4.841ha aus. Es befindet sich in der Region von SOFIA, 35km von Antsohihy. Das Spezialreservat ist im Norden mit der Nationalstraße 31, die Antsohihy und Bealalana verbindet und im Osten durch den Fluss von Anjingo und seinem Zufluss, dem Flüßchen Bemahavony, begrenzt. Die Nordparzelle ist durch die geteerte Nationalstraße 31 zugänglich, die Antsohihy mit Bealalana verbindet. Der Südostteil ist durch die Straße zugänglich, die Antsohihy mit Befandriana-Nord verbindet

Die Fauna

20 endemische Vogelarten sind im Reservat gezählt worden. Da Bora ein Übergangswald zwischen dem Osten und dem Westen ist, findet man in dieser trockenen Region Vogelarten der dichten und feuchten Wälder. Man findet dort auch den Foundia Madagascariensis wieder, eine Art, die die Existenz degradierter Lebensräume anzeigt.

Bora verfügt über fünf Amphibiearten und 15 Reptilarten. Man denkt, dass es noch weitere unentdeckte Arten gibt. Man findet zwei strikt forstwirtschaftlich gemeinsame Arten von Chamaeleonidae, Zeichen des Fehlens von Störungen im Westen des Reservats, wieder. Schließlich wurden eine neue Art von Boophis und besondere Formen bestimmter Arten auch kürzlich in Bora festgestellt.

Sechs Lemurenarten wurden inventarisiert. Zwei sind tag- und vier nachtaktiv. Sie werden ernsthaft durch die Jagd und die Zerstörung ihrer Lebensräume bedroht. Sechs Arten von Mikrosäugetieren sind auch in Bora gezählt worden: fünf sind endemisch und eine eingeführt: der Rattus rattus. Das Reservat ist an mikromammalischer Fauna ziemlich arm. Eine endemische Art wird, den tenrec ecaudatus, von der lokalen Bevölkerung gejagt.
 

Die Flora

Man begegnet im Herzen von Bora mehreren Waldarten. Die hohlen dichten Wälder der Serie Dalbergia - Commiphora und Hildegardia; dichte trockene Wälder der Serie Dalbergia - Commiphora und Hildegardia degradiert und/oder sekundär; Savannen und/oder Pseudo-Steppen mit oder ohne holzigen Elementen; Waldgalerien in den Zonen von niedrigen Hängen und/oder Untiefen.

246 pflanzliche Arten sind im Wald gezählt worden. Sie sind repräsentativ für 73 Familien und 169 Arten. Unter den gezählten Arten sind 66,26% endemische Arten in Madagaskar. Diese Endemizität ist nicht sehr hoch und zeugt bereits von einer Verschlechterung der Formationen. Der Wald von Bora verbirgt mehrere Arten mit wirtschaftlichem Wert, wie Dalbergia, Bivinia, Grandifolia Commiphora. Diese Arten sind ziemlich weit verbreitet, aber Bäume, wie das Manga, überwuchern den Wald.
 

Intelligent verreisen...

Das Spezialreservat von Bora verfügt über keine Infrastruktur, um Ihre Besuche aufzunehmen. Es wird Ihnen jedoch die Möglichkeit geboten, bei der lokalen Bevölkerung zu übernachten.

Denoch bringen Sie Wanderschuhe, leichte Kleidung, einen Hut und Sonnenlotion und eine Tasche erster Hilfe. Wasserreserve ist ein Muss. Vergessen Sie Ihr Campingsmaterial nicht.
 

Die Geschichte des Spezialreservats

Das Spezialreservat Bora, das zum Biome des Westens gehört, ist im Jahre 1956 entstanden.

Trotz der Verschlechterung verbirgt der Wald noch seltene Arten. Bora unterliegt sehr starker Ausbeutungen in Anbetracht seiner Nähe zur Nationalstraße 31 und zahlreichen Dörfern des Forstmassivs. Urbarmachen, freiwillige, häufige und im Allgemeinen schlecht kontrollierte Feuer, ständiges Weiden von Zebuherden, unerlaubtes Sammeln von Forstressourcen, sind so das Los des Reservates. Dazu kommt die Existenz von Reisfeldern, sogar innerhalb des Reservats.

Tsimihety leben in den Umgebungen des Reservats. Sie leben vom Reisbau und der Zucht. Der Reisbau prägt die Existenz des Stammes. Die Kinder verlassen sehr früh die Schule, um auf den Reisfeldern zu arbeiten. In der Erntesaison verlässt die gesamte Familien das Dorf und emmigriert zusammen mit ihrer Habe in die Felder, eine Tradition die sich “Djono“ nennt.

Die Wettersaison ist in der Region von Bora sehr verschieden. Es gibt eine heiße und feuchte Saison von November bis April und einen trockenen Winter von Mai bis Oktober. Sich in einer Region niedriger Hügel befindend, besteht das Spezialreservat von Bora aus eruptiven und kristallenen Felsen, die aus Gneis gebildet wurden. Es besitzt zahlreiche Wasserläufe, obwohl die Mehrzahl davon nur zeitweilig ist oder einen schwachen Flußlauf in der trockenen Saison hat. Die Gesamtheit des Reservats ist bewaldet, außer einem 1km langen breiten Stück, das parallel zum Fluß existiert und das von einer grasartigen Savanne bedeckt ist.
 


Les microprojets de Bora
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Per Straße :

Tanà-Antsohihy: Nationalstraße Nr. 6 (nach Diégo), geteert.

Antsohihy- Nordparzelle des Reservats: Nationalstraße Nr.31, die Antsohihy-Bealanana verbindet.

Antsohihy-Südparzelle des Reservats: die Straße, die Antsohihy-Befandriana
 

Zur Zeit existieren weder Betreuungs- noch logistische Infrastrukturen für die Besuche.





Da das Spezialreservat von Bora noch über keine Verwaltungsstruktur verfügt, ist es besser den Hauptsitz von Madagascar National Parks in Antananarivo direkt zu kontaktieren:

Kontakte:

Madagascar National Parks
Immeuble Madagascar National Parks
Ambatobe - BP 1424
101 Antananarivo

Tél: + (261 20)22 415 38
        + (261 20) 22 418 83

Email: contact@madagascar.national.parks.mg

Das Spezialreservat von Bora verfügt über keine Infrastruktur, um Ihre Besuche aufzunehmen. Es wird Ihnen jedoch die Möglichkeit geboten, bei der lokalen Bevölkerung zu übernachten.

Die Region hat mehrere Standorte, über die Sie verwundert sein werden. Besuchen Sie auch die spektakulären Wasserfälle Ankofia, 40km von Antsohihy entfernt, und den Abstieg des Loza-Flußes, 50km von Antsohihy entfernt.

Sie können sich auch an den Aufstieg zum Gipfel versuchen, von Maromokotra 2.876m ab Bealanana oder an einem Ausflug ausgehend vom Dorf von Mangidrano, 57km von Bealalana entfernt.
 


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