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Aktualitäten der Schutzbegiete Bemarivo
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Bemarivo
Das Spezialreservat von Bemarivo liegt im Nordwesten Madagaskar's. Es ist das Reservat der Vogelliebhaber, besonders derer, die von Wasservögeln träumen, die der Stolz der Seen von Bemarivo sind. Das Reservat wird von Flüssen durchfurcht, in denen Krokodile leben, die von Juli bis Dezember extrem aktiv sind.
GPS : 16°49 -17°00 von Süd-Breitengrad und 44°20 - 44°26 östliche Länge.



Bemarivo ist 12km von der Stadt Besalampy entfernt, in der Region MELAKY und 5km vom Kanal von Mosambik. Das Reservat dehnt sich auf 11.570ha aus. Diese Zone ist durch ein wenig beschädigtes Relief gekennzeichnet. Sie ist mit Seen und Sümpfen übersät und von Wasserläufen durchzogen. Sie präsentiert auch weite Flächen, die für die Landwirtschaft und die Viehweide genutzt werden. Die durchschnittliche jährliche Temperatur beträgt im 26,5°C. Nur 84 Tage im Jahr fällt Regen.

Die Fauna

73 Vogelarten, 15 Säugetierarten und 20 Reptilarten sind im Naturschutzgebiet von Bemarivo bekannt. Unter den Amphibien hat man eine auf Bäumen lebende Art (Boophis tephraomystax) und zwei semi-aquatischen Arten, die Ptychadena mascareniensis sind, und Heterixalus tricolor.

Bei den Säugetieren findet man sechs Lemurenarten wieder, darunter drei tagaktive: den Propithecus deckeni, den Eulemur fulvus rufus und den Hapalemur griseus, sowie drei nachtaktive: den Microcebus murinus, den Lepilemur edwardsi und den Cheirogaleus medius. Man findet auch drei fleischfressende Arten, darunter ein endemisches Cryptoprocta ferox und eine eingeführte Art, die Viverricula indica. Die Anwesenheit einer lokalen anderen Fleischfresserart “Fanakalo“ genannt, ist von den Führern und den Dorfbewohnern mitgeteilt worden, aber dieses Tier ist sehr selten.

Es ist unbestreitbar, dass seine reiche Vogelwelt den Stolz von Bemarivo ausmacht. 46,6% der Vögel des Reservats sind in Madagaskar endemisch und 30,1% im Indischen Ozean. Drei Arten sind in der Liste der internationalen Vereinigung für den Naturschutz (UICN) aufgelistet: Accipiter henstii, Philepitta schlegeli und Haliaeetus vociferoides. Es sind gefährdete und vom Aussterben bedrohte Arten.

Die Flora

184 pflanzliche Arten werden im Spezialreservat von Bemarivo gezählt. Die am besten vertretenen Familien sind die Rubiaceae und die Euphorbiaceae, je mit 13 Arten. Der Flacourtiaceae und der Papilionaceae sind aus je acht Pflanzenarten geformt. Die Bäume sind kleiner, je höher man aufsteigt: der Boden von Bemarivo ist trockener, je näher man dem Gipfel kommt.

Im dichten starkfeuchten Wald, der nach unten angesiedelt ist, findet man eine ganze Bevölkerung von Dalbergia madagascariensis, und von Grewia triflora. Die Holzproduktion ist dort wichtig. Auf dem Gipfel hat man einen hohlen trockenen dichten Wald, wo Strychnos madagascariensis und Poltpartia silvatica wachsen.

Die hier verbreiteten nicht-Forstökosysteme sind Grassavannen. Sie können ausschließlich grasartig oder aus holzigen Elementen bestehen. Die Gräser, unter denen der Hypparhenia rufa und der Aristida rufescens die am weit verbreitesten sind, können 2m Höhe erreichen. Es sind gut angepasste Hemicryptophiten, trotz der fast jährlichen Zerstörung ihres vegetativen Materials durch Feuer.

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Zur Zeit kann das Spezialreservat Bemarivo keinen Besuch empfangen.

Die Geschichte des Naturschutzgebietes

Das Reservat von Bemarivo ist im Jahre 1956 entstanden. Momentan kann das Reservat noch keine Besuche aufnehmen. Seine Feuchtgebiete sind wichtig und machen das Interesse am Park aus Und seine Flüsse, Marotondro Ampandra, und Bemarivo sind für die gewalttätigen Krokodile zwischen Juli und Dezember besonders anziehend. Seine Seen, der Tsimanjonotsy und der Ranovoribe, ziehen besondere Arten von Fischen und von Wasservögeln wie den Anas bernieri und Haliaetus vociferoides an.

Ein Reservat in Gefahr

Bemarivo gehört zu den Reservaten, die in Gefahr sind, denn wie in den meisten Nationalparks und Reservaten Madagaskar’s stellen die menschlichen Aktivitäten die vorrangigsten Bedrohungen dar. Bemarivo ist oft Opfer von Buschfeuern, freiwillig verursacht, um die Weidefläche zu erneuern oder zu roden. Es sind spektakuläre Feuer am Ende der Trockensaison. Auch das Urbarmachen und die Landwirtschaft auf den Brandflächen tragen zur Verschlimmerung der Lage des Reservats bei. Die Dorfbewohner schlagen Teile oder ganze Waldteile und lassen die Vegetation während einiger Wochen trocknen, um dann Feuer zu legen, und so die künftigen Parzellen der landwirtschaftlichen Flächen zu reinigen. Ebenso ist die Abgabe der Forstressourcen wie Honig, Heilpflanzen, das für den täglichen Verbrauch bestimmte Holz und die Jagd von Lemuren ebenfalls schädlich für das Überleben der Artenvielfalt im Reservat.

Die Mehrheit der Einwohner von Bemarivo sind Sakalava. Es sind v.a. Züchter, während Wanderarbeitnehmer wie Betsileo, Antesaka und Merina eher Landwirte oder Fischer sind.  Im Übrigen hat Bemarivo ein eher ungleiches Relief, welches sich mit der Einrichtung landwirtschaftlicher Ebenen verbinden lässt oder für die Viehzucht bestimmt sein kann.

Januar ist der feuchteste Monat in Bemarivo und Juni der Trockenste. Der Regen verteilt sich ziemlich schlecht auf das Jahr, mit durchschnittlichen Niederschlägen von 1.260mm, die auf nur 84 Tage verteilt sind. Die jährliche durchschnittliche Temperatur beträgt 26,5°C, im November 28°C und im Juli 23,9°C.
 

 


Les microprojets de Bemarivo
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Antananarivo-Besalampy :

Bemarivo liegt 12km von der Stadt Besalampy entfernt. Nehmen Sie die Nationalstrasse Nr.1 von Antananarivo in Richtung Tsiroanomandidy, um Besalampy zu erreichen. Die Nationalstrasse Nr.1 ist bis Tsiroanomandidy auf 200km geteert.
 

Zur Zeit existieren weder Betreuungs- noch logistische Infrastrukturen für die Besuche.





Da das Sonderresevat Bemarivo vor Ort  über keine Verwaltungsstruktur verfügt, ist es besser, den Sitz von Madagascar National Parks in Antananarivo direkt zu kontaktieren.

Kontakte :

Sitz von  Madagascar National Parks
Immeuble Madagascar National Parks
Ambatobe- BP 1424
101 Antananarivo

Tél : + (261 20)22 415 38
       + (261 20) 22 418 83

Email : contact@madagascar.national.parks.mg
 

 

 

Im Augenblick hat das Spezialreservat von Bemarivo weder Empfangsinfrastrukturen noch logistische Ausstattungen, um Besucher aufzunehmen. Aber die Region verdient den Umweg in Anbetracht von:

- Seinen großartigen Seen "Tsimanjonotsy und Ranovoribe“, wo die Wasservögel sich in Kolonie wiederfinden. Stellen Sie sich vor,  hunderte von Vögeln mit eingezogenen Flügeln oder ein ganzer Stamm, die sich ruhig auf den Zugängen des Flusses ausruhen… Sie können auch auf den Seen eine Spazierfahrt mit der Piroge machen.

- Dem Wald von Bebonaky : es ist ein besonderer Wald, denn man kann dort die Hinterlassenschaft und die Veränderung von Saison zu Saisons ziemlich deutlich beobachten. Es ist auch ein Wald der Vögel, endemischer Fauna und Flora.

- Dem Wald von Analabe. Es ist ein Wald, wo die königlichen Gräber von Sakalava aufgerichtet sind.

- Und das Beste zum Schluss: der Strand von Bemarivo! Er befindet sich 5km vom Reservat entfernt. Ein ruhiger Strand mit Wasser von einer Farbe von Smaragden und beleuchtet von einer vergoldeten Sonne …
 


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