Madagascar National Parks      Konservierung   Ökotourismus   Nachhaltige Entwicklung         Empfang   Nachrichten
Madagascar National Parks
 

Parc National Terrestre
Andohahela
Andringitra
Ankarafantsika
Ankarana
Baie de Baly
Bemaraha
Isalo
Kirindy Mitea
Mananara Nord
Mantadia Andasibe
Marojejy
Masoala
Midongy Befotaka
Montagne d'Ambre
Ranomafana
Tsimanampesotse
Tsingy de Namoroka
Zahamena
Zombitse Vohibasia


Parc National Marin
Mananara Nord
Sahamalaza


Parc National Terrestre
Bemaraha
Betampona
Lokobe
Tsaratanana
Zahamena


Réserve Spéciale
Ambatovaky
Ambohijanahary
Ambohitantely
Analamerana
Andasibe Analamazaotra
Andranomena
Anjanaharibe Sud
Bemarivo
Beza Mahafaly
Bora
Cap Sainte Marie
Ivohibe
Kalambatritra
Kasijy
Mangerivola
Maningoza
Manombo
Manongarivo
Marotandrano
Montagne et Forêt d’Ambre
Tampoketsa Analamaintso



Aktualitäten der Schutzbegiete Maningoza
Im Moment liegt keine Neuigkeit vor...
 

Maningoza
Das Spezialreservat von Maningoza auch der Wald von Mandilohalika genannt, liegt im Nordwesten von Madagaskar, östlich von Antsalova, in der Unterpräfektur und der Gemeinde von Besalampy, Region Melaky. Diese Region gehört zum madagassischen Reissilo.



Das Spezialreservat von Maningoza dehnt sich auf 7.900ha auf einer Höhe von 0 bis 800m aus. Die Region hat ein tropisches Klima mit abgewechselnden Saisons. In der Regensaison, von Dezember bis April, kommt der Hauptwind, der Monsun, vom Nordwesten. Während dieser Periode befindet sich die Region in der intertropischen Konvergenz, der der Grund starker Regenfälle ist.


Dagegen erfährt diese Zone die Auswirkung des trocknenden Alizée-Windes während der trockenen Saison von Mai bis November. Die durchschnittlichen Regenfälle werden pro Jahr auf 1.300mm abgeschätzt. Die durchschnittliche Temperatur bleibt bei 24° C. Diese kontrastierten Saisons geben den zahlreichen Wasserläufen, die von brutalen Wasserständen und von schwachem Niedrigwasser kontrastiert werden, ein unregelmäßigen Wasserstand.

Die Fauna

Maningoza schützt 15 Säugetierarten, vier Amphibiearten, 27 Reptilarten und 73 Vogelarten. Die ornithologische Fauna dieses Reservats wird besonders durch spezifische Arten des Westens gebildet, obwohl Vögel des Nordwestens und des Südwestens von Madagaskar auch in Maningoza gesehen werden.

Unter den Säugetieren findet man unter anderem drei Arten Insektenfresser, fünf Vielfalten von Lemuren (u.a. 3 tagaktive Arten : Eulemur fulvus rufus, Propithecus verreauxi deckeni und Hapalemur griseus, und 2 nachtaktive Arten: Microcebus murinus et Cheirogaleus medius) und zwei endemische Fleischfresserarten, den Cryptoprocta ferox und den Eupleres goudotii).

Die Amphibien werden in zwei Familien verteilt: die Ranidae und die Mantellinae. Drei Arten sind forstwirtschaftlich und eine kosmopolitisch. Diese Arten sind den Gebieten des Westens und des Westsüdens von Madagaskar gemeinsam.

Die Flora

Im trockenen und sub-feuchten dichten Wald sind 165 auf 114 Arten und 59 Familien verteilte Arten gezählt worden. Der hohle trockene dichte Wald von Maningoza hat ein weit höheres Forstpotential, während der dichte subfeuchte Wald sich dem feuchten dichten Wald durchschnittlicher Höhe des Ostens nähert, selbst wenn sie unter dem floristischen Gesichtspunkt ärmer ist.

Die häufigsten Familien sind die Dalbergia, die Commiphora und die Hildegardia. Die am meisten vertretenen Familien sind die Rubiaceae, die 19 Arten besitzen, die Euphorbiaceae und seine 11 Arten, die Sterxuliaceae und seine 7 Arten und die Apocynaceae und seine 6 Arten.

Achtundsiebzig Prozent (78%) der gezählten Arten sind in Madagaskar endemisch, und 22% sind nicht endemisch. Diese Verteilung zeugt von der Originalität der Inselflora und der derzeitigen geographischen Lage von Madagaskar in tropischer Umgebung.

Mehrere Ökosysteme sind dort im Reservat identifiziert worden. Ein trockener dichter Wald auf 1517ha; ein sub-feuchter dichter Wald auf 5611ha; ein ripicoler Wald, Savanne mit oder ohne holzige Elemente und Bambusse.

Die Savannen besetzen 2.637ha, das heißt 27% der Oberfläche des Reservats. In Maningoza wird sie durch den Heteropogon contortus, den Hyparrenhia rufa, den Loudetia Simplex geeignet den Aristida rufescens beherrscht. Es sind eine Vielfalt, die der jährlichen Zerstörung ihrer vegetativen Instrumente durch das Feuer angepasst ist. Sie können 2m Höhe am Ende der Regensaison erreichen.

Intelligent verreisen...

Für einen Aufenthalt in Maningoza bringen Sie Regenkleidung, Wanderschuhe, leichte Gewänder für den Tag und warme Kleider für den Abend mit. Schützen Sie sich vor der vollen Sonne und vergessen Sie in Ihrer Verbandstasche Ihre Anti-Moskito-Lotion nicht. Bringen Sie Wasserpakete. Wenn Sie beabsichtigen, dort zu übernachten, vergessen Sie Ihre Campingutensilien nicht.

Die Geschichte des Spezialreservats

Maningoza ist im Jahre 1956 als Spezialreservat geworden. Das Spezialreservat schützt einen trockenen tropischen Wald auf eisenartigen Boden des madagassischen Westens. Zahlreiche endemische, seltene oder vom Aussterben bedrohte Arten der Flora und der Fauna sind in dieser Umgebung gleichzeitig vorhanden.

Arten in Gefahr

Die Region wird hauptsächlich vom Stamm der Sakalava bevölkert, aber man findet dort mehrere andere Wandergruppen wie Tanala, Tsimihety, Antandroy, Antemoro, Betsimisaraka und Betsileo.
Die Nähe der Dörfer zum Park von Maningoza ist heute eine Gefahr für die Erhaltung dieses Standortes. In der Tat wird das Reservat durch die Savannenfeuer bedroht, besonders spektakulär, denn spät angezündet am trockenen Ende der Saison. Die umliegenden Forstökosysteme leiden dadurch, denn die Feuer nagen an dem Rand des Reservats.  Die Wälder werden auch im Allgemeinen für die der Ernährung dienenden Kulturen auf Brandfläche mit der Bezeichnung „Hatsaka“ oder „Tetik' ala“ urbar gemacht. Man findet sie am Rand der Wälder oder in Herzen des Reservats. Die Dorfbewohner bauen hauptsächlich Reis, Maniok, Maïs und Tabak. Der Boden, nachdem er seine Begrünung verloren hat, verschlechtert sich, der Erosion während der Regensaison und der Hitze an der Oberfläche des Bodens ausgesetzt.

Maningoza wird nicht durch die Sammlungen von Bauholz, von Forstprodukten, wie Honig und Heilpflanzen gespart, die von der angrenzenden. Bevölkerung praktiziert werden. Das Verschwinden von Saagtut oder Trägsamen, die Verschlechterung der Bevölkerungsstruktur, und die Beschädigung der Regenerations- und Wiederherstellungsindividuen sind die unheilvollen Folgen dieser Abgaben.
Die immer selektivere Jagd droht bestimmten wichtige Arten wie die Lemuren und den Süßwasserschildkröten. Die Sammlung von Krokodileiern (crocodilus niloticus) könnte diese Art stark vermindern.
 

 


Les microprojets de Maningoza
  • 0

Hinweise

Antananarivo-Besalampy- Maningoza durch die Nationalstrasse n°1.

Von Antananarivo aus, Besalampy erreichen. Dann in Ampako, Ambalamaro in der Nähe des Parks abzweigen.
Die Nationalstrasse N°1 ist bis Tsiroanomandidy auf 200km, Sekundärstrasse in sehr schlechtem Zustand bis zum Reservat asphaltiert.

Morondava–Maningoza:

Eine nur mit Geländerwagen und nur in trockener Saison zwischen Mai und November zugängliche Strasse, die Strecke, die Morondava, Belo an Tsiribihina und Bekopaka verbindet. Von Bekopaka kann man das Flugzeug nehmen: es gibt eine kleine eingerichtete Luftfahrtstrecke in 5km, aber die Verbindung ist nicht regelmäßig. Man kann ebenfalls den Fluss Manambolo mit dem Fährboot oder mit der Piroge in Richtung des Parks von Maningoza durchqueren.

 

 

Das Spezialreservat Maningoza verfügt noch über keine Empfangsinfrastruktur für Ihre Besuche.





Das Spezialreservat Maningoza verfügt über keine Empfangs-, Betreuungs- und Logistiksinfrastrukturen für die Besucher. Es ist besser, den Sitz von Madagascar National Parks in Antananarivo direkt zu kontaktieren für die Organisation Ihres Aufenthaltes.

Kontakt :

Madagascar National Parks
Immeuble Madagascar National Parks
Ambatobe - BP 1424
101 Antananarivo

Tél : + (261 20) 22 415 38
        + (261 20) 22 418 83

Email : contact@madagascar.national.parks.mg
 

 

Das Spezialreservat Maningoza verfügt noch über keine Empfangsinfrastruktur für Ihre Besuche. Jedoch ist der Ort zumindest nicht unakttraktiv. Ausser dem Reservat, besuchen Sie den Strand von Marofototra, 19km von Maningoza, nur in der trockenen Saison zugänglich.


No image available.