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Aktualitäten der Schutzbegiete Kasijy
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Kasijy
Das Spezialreservat von Kasijy liegt im Westen. Es gehört der Region BETSIBOKA. Das Reservat ist in der Landgemeinde von Antanimbaribe, Untergemeinde von Kandreho angesiedelt. Vögel, Reptilien und Lemuren machen den Reichtum dies Naturschutzgebiets. GPS 45°47 - 46°02 östliche Breite -16°59 -17°07 südliche Länge.



Kasijy, 19.800ha, dehnt sich auf den Westen des Flusses Mahavavy aus. Es ist ein an Ökosystemen reiches Reservat. Die Savanne und die Steppe dehnen sich auf 14.931ha und der sub-feuchte dichte Wald auf 4.394ha aus. Dort findet man sumpfige Formationen, ripicole Wälder und Seen.


Die Fauna

Das Spezialreservat von Kasijy zählt 15 Säugetieren-, sechs Amphibien-, 22 Reptilien- und 67 Vogelarten.

Unter diesen Vogelarten sind fünf auf der Liste der
internationalen Vereinigung des Naturschutzes (UICN) enthalten. Es sind der Tachybaptus pelzenii, der Lophotibis cristata, der Accipiter henstii, der Accipiter madagascariensis und der Philipitta schlegeli. 43,2% der gezählten Arten sind in Madagaskar endemisch, 34,3% sind in Madagaskar und auf den Inseln des Indischen Ozeans endemisch.

Bei den Säugetieren findet man drei Arten von Mikrosäugetieren wieder, darunter zwei Nagetiere: der Rattus rattus, der Eliurus myoximus und Insektivore: der Suncus murinus. Das Wildschwein (Potamocheros larvatus), welches ein in Madagaskar eingeführtes Tier ist, ist im Spezialreservat entdeckt worden. Für Lemuren stellt das Reservat eine wichtigere Vielfalt dar, die mit anderen Reservaten von diesem Teil Madagaskar wie
Bemarivo, Maningoza oder Ambohijanahary verglichen wurde, In der Tat begegnet man dort zwei Unterarten von Propithecus verreauxi: "deckeni" und "coronatus" sowie Phaner furcifer.

Die Reptilien und Amphibien von Kasijy sind der Fauna des Westens von Madagaskar typisch. Sieben Amphibienarten sind entdeckt worden, darunter drei forstliche und vier halbaquatisch. Eine wichtige Wasserart ist der Erymnochelis madagascariensis. Man zählt dort ebenfalls den festonierten Uroplatus (Uroplatus fimbriatus). 22 Reptilarten sind inventarisiert worden, darunter neun Eidechsen-, drei Chamäleonen-, acht Schlangen-, eine Schildkröten- und eine Krokodilart. Sie sind in Madagaskar fast ganz endemisch, und die Mehrheit dieser Arten sind forstlich.


Die Flora

216 pflanzliche Arten sind in Kasijy bekannt. 105 unter ihnen sind in Madagaskar endemisch und 16 sind eingeführt worden. Die vier für ihren Artenreichtum bemerkenswertesten Arten sind die Diospyros mit elf Arten, Dalbergia mit zehn Arten, Grewia mit sieben Arten und Rinorea mit sechs Arten.

Zwei forsttypische Ökosysteme bilden das Reservat: der trockene dichte Wald und der subfeuchte dichte Wald des Westens. Der dichte subfeuchte Wald regeneriert sich besser, und die pflanzlichen Arten stellen sich ziemlich schnell wieder her. Sie hat ein beträchtliches Potenzial an holziger Produktion und einen hohen Endemizitätssatz, die ihre Bedeutung hinsichtlich der Artenvielfalt angeben.

Die Savanne stellt die fast Gesamtheit der nicht Forstökosysteme von Kasijy dar, das heißt 65% der Gesamtoberfläche. Es ist hauptsächlich eine Strauchsavanne, die savannenartige holzige Arten wie Dalbergia sp, Pouparlia sp und eine grasartige Savanne besitzt.
 

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Das Spezialreservat Kasijy verfügt über keine Empfangs- und logistiche Infrastrukur und sein Zugang ist schwierig. Das Reservat hat mehrere ökotouristischen Potentiale aber die schwierigen Zugangsmöglichkeiten hindern ihre Entwicklungen.

Die Geschichte des Spezialreservats

Das Spezialreservat ist im Jahre 1956 entstanden. Es ist ein Ort, der dabei ist ein Glied des Ökotourismus zu werden, doch die noch unsichere Verbindung und die aus dem Einschluß entstandene Unsicherheit vereinfachen diese Aktivität nicht gerade.

Die Stämme der Sakalava und Tsimihety sowie einige Einwanderer der Hochebenen und des Südens leben in der Nähe des Reservats. Die Umgebung der Dörfer begünstigt die Abhängigkeit der Einwohner mit dem Wald und einige ihrer Aktivitäten werden ein Druck für die Artenvielfalt.

Die Feuer sind die ersten Ursachen der Degradierung. Sie werden im Allgemeinen angezündet, um die Viehweide zu erneuern: Abbrennen von Forstoberflächen, um die Herden zusammenzufassen. Das Weiden der Zebus ist auch ziemlich gefährlich, denn die Bauern benutzen das Reservat als Weidezone schlechthin und als idealen Zufluchtsort für die Zebus. Die kleinen Pflanzen, die den Wald regenerieren, werden zertrampelt. Schließlich werden bestimmte Lemuren- und Vogelarten durch die Jagd bedroht.

40°C das ganze Jahr!
 
Die Hitze ist in der Region Kasijy ist sengend. Es ist ein trockenes tropisches Klima, das die Meteorologen als "warmes subfeuchtes Bioklima" bezeichnen, was ganz einfach bedeutet, dass das Termomether das ganze Jahr 40°C zeigt. Die feuchten Winde des Monsuns bringen einen großen Regen von November bis April, aber die trockene Saison ist zäh.

Trotz einiger Bergketten, die Gipfel von mehr als 1.000m Höhe im Südwesten bilden, ist Kasijy eine flache Gegend. Sie wird durchzogen vom Mahavavy, der die Region vom Süden zum Norden, Kiananga und Kiranomena im Westen, Menavava und Matsamaina im Osten durchquert. Diese permanenten Flüsse sind ziemlich empfänglich für Gewitter und bilden Hochwasser in der Regensaison. Kasijy wird von zeitweiligen Wasserläufen, von saisonbedingten Wasserstellen und Sümpfen genährt.
 


Les microprojets de Kasijy
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Die Region von Kasijy ist eine der schlechtesten versorgten der Insel. Sogar in trockener Periode ist die Straße nach Kandreho nur mit einem starken Geländerwagen möglich. Die Straße wird nicht unterhalten, und die kleinen Strecken zwischen den Dörfern sind nicht mal mit dem Rad befahrbar. Wie früher ist der Fußlauf das einzige Mittel des Transports und an einen guten Hafen zukommen!

Zwei Zugänge sind möglich:
Vom Süden, durch Kandreho, Antanimbaribe und Bemonto, Richtung Park zu Fuß: drei Tage Fussmarsch erwarten Sie.

Vom Norden, indem man die Ebene von Ambato-Boeni, Sitampiky und Antondraka durchquert. Diese zweite Strecke ist zugänglich mit dem Geländerwagen bis zur Nordgrenze des Reservats.
 

Das Spezialreservat Kasijy verfügt über keine Empfangs- und logistiche Infrastrukur und sein Zugang ist schwierig. Es ist besser, den Sitz von Madagaskar National Parks direkt zu kontaktieren, um Ihren Besuch zu organisieren





Das Spezialreservat Kasijy verfügt über keine Empfangs- und logistiche Infrastrukur und sein Zugang ist schierig. Es ist besser, den Sitz von MAdagaskar National Parks direkt zu kontaktieren, um Ihren Besuch zu organisieren.

Kontakte:

Immeuble Madagascar National Parks
Ambatobe - BP 1424
101 Antananarivo

Tel.: + (261 20) 22 415 38
        + (261 20) 22 418 83

Email: contact@madagascar.national.parks.mg
 

Das Reservat hat ein grosses ökotouristisches Potenzial, aber der schwierige Zugang bremst seine Entwicklung. Trotzdem hat das Reservat seine Stärken wie den schönen Mahavavy-Fluss und seinen Strand aus feinem Sand. Der Standort ist von einem dichten Wald auf Abhang umgeben, wo Bambussträuße wachsen. Es ist eine idyllische Landschaft, die Sie begeistern werden. Mahavavy ist für seine Krokodile der seltenen Art, Crocodilus miloticus und seine Süßwasserschildkröten wie Erymnochelys madagascriensis, bekannt.

Wenn Sie in seinem umliegenden Wald einen Spaziergang machen, werden Sie die Kolonien von Lemuren wie Propithecus deckeniverreauxi und Eulemur rufusfulvus finden können. Dieser Wald wird auch von der Eidechse Uroplatus fimbriatus, der Inkognito-Eidechse schlechthin mit ihrer erfolgreich gewesenen Tarnung bevölkert. Schließlich werden die Vogelliebhaber ihre Ferngläser herausnehmen um die Anhinga melanogaster, Ardea cinerea bewundern zu können.

Schließlich besuchen Sie auch das natürliche Schwimmbad, das sich in der Nähe befindet.
 


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