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Aktualitäten der Schutzbegiete Mangerivola
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Mangerivola
Das Spezialreservat von Mangerivola liegt zum Teil im Distrikt von Brickaville, und zum Teil im Distrikt von Toamasina II, in der Region Atsinanana, im Osten der Insel. Das Reservat erstreckt sich beiderseits der Gemeindegrenzen von Anjahamana und Ambalandrondra. Es ist zur Zeit noch ein isoliertes Gebiet wegen der mangelnden Strasseninfrastruktur.




Das Spezialreservat von Mangerivola dehnt sich auf 13.005ha aus und ist auf weniger als 50 km Luftlinie von Toamasina entfernt, bleibt aber aufgrund der im Allgemeinen unsicheren Straßen isoliert. Die durchschnittliche Überstürzung beträgt 2.000mm auf mehr als 180 Tagen verteilt. Die jährliche Temperatur variiert zwischen 21° und 24°C. Die kälteste Periode ist der Monat Juli und/oder August mit 12°-14°C.

Die strategische Rolle des Spezialreservats von Mangerivola in Bezug auf die Artenvielfalt ist wichtig, denn sie bildet:

- eine Zuflucht der seltenen und bedrohten Arten von Madagaskar,

- einen genetischen Behälter,

- einen an Artenvielfalt reichen Wald,

- eine Zone wissenschaftlicher Forschungsarbeiten.

Sein feuchter dichter immergrüner Wald von 300 bis 1.400m bildet die Verbindung des Forstblocks im Westen am Korridor Mantadia-Zahamena. Das Spezialreservat von Mangerivola besitzt eine hohe Faunavielfalt.

Die Fauna

Die Vogelwelt

Hundert (100) Vogelarten sind im Spezialreservat von Mangerivola klassifiziert worden: Anwesend sind:

- eine der seltensten Arten von Raubvögeln der Welt, Eutriorchis astur oder der madagassische Schlangenadler.

- ebenso der Tyto soumagnei (rote Eule), das als eine der seltensten endemischen Arten von Madagaskar und am meisten bedroht der Welt angesehen wurde.

- die Arten wie die Oriolia bernieri, Euryceros prevostii, Lophotibis cristata, Accipiter madagascariensis, Mesitornis unicolor, Atelornis crossleyi, Brachypteracias leptosomus, Hipositta corallirostris, Oriolia bernieri, Pseudocosyphus sharpei, Hartertula flavoviridis, nicht vergessen, die als Zeichen der wenig beschädigten und gestörtenWälder betrachtet sind.

Unter den Arten, die dort gezählt werden:

- dreiundsechzig (63), in Madagaskar endemisch,

- dreiundzwanzig (23) von der Region,

- und dreiunddreißig (33) unter den neunundsiebzig (79) typisch vom Gebiet des Ostens.

Die Mehrheit dieser Vogelarten wird in den feuchten dichten Wäldern von niedrigem und durchschnittlicher Höhe lokalisiert.

Die Säugetiere

Das Reservat enthält die Arten von Lemuren, die  dem Zentrum des Osten , dem Korridor Mantadia–Zahamena, charakteristisch sind. Man findet unter den Lemuren:

- den "Babakoto" oder Indri indri,

- den "Simpona" oder Propithecus,

- den "Varikandana" oder Varecia variegata variegata,

- den "Varika" oder Eulemur fulvus,

- den "Varika" oder Eulemur rubriventer,

- den Hapaleur griseus,

- den Aye aye oder Daubentonia madagascariensis.

Die Fauna der Mikrosäugetiere ist mit dreizehn (13) Arten ziemlich reich, darunter:

- 4 Nagetierarten darunter: die Eliurus petteri, Eliurus tanala, Nesomys rufus, Rattus rattus,

- 9 Arten endemische Insektenfresser: Microgale longicaudata, Microgale thomasi, M. principula, M. talazaci, M. drouhardi, M. parvula, Oryzorictines hova, Tenrec ecaudatus, Setifer setosus.

Die Reptilien

Neunzehn (19) Reptilienarten sind im Spezialreservat von Mangerivola gezählt worden. Der Westteil des Reservats, der durch die menschlichen Aktivitäten gestört wird, ist reicher als der Ostteil. Man findet die Calumma gallus und Calumma furcifer, reich in den primären Formationen, den Manditra (die Boa) von der internationalen Vereinigung für den Naturschutz (UICN) mit einem Schutzstatus als bedroht belegt: VU (verletzbar).

Die Flora

Die floristische Vielfalt

Man konnte sechsundsechzig (66) Familien mit hundertneunundsechzig (169) Arten zählen, die in drei hundertfünfundzwanzig (325) Arten verteilt wurden. Die gezählten Familien vertreten bis heute 31,4% der zweihundertzehn (210) Familien, die in der madagassischen Flora bekannt sind.

Unter den Arten, die mit ihren jeweiligen Familien dargestellt wurden, findet man:

- den Rubiaceae: 30 Arten Canthium bosserii; Mapouria; Gaerinera obovata; G. phanerophlebia; Pauridiantha lyalii,

- den Euphorbiaceae: 29 Arten Lautembergia coriacea Anthostema madagascariensis; Uapacca densifolia; Omphalea biglandulosa; Deutermallotus; micranthus,

- den Clusiaceae: 15 Arten Symphonia fasciculata; Garcinia longipedicellata; Mammea bongo; Symphonia pauciflora,

- den Lauraceae: 20 Arten Ocotea cymosa; Ravensara acuminata;  Ocotea laevis; Potameia thouarsii.

Auf den sechsundsechzig (66) begegneten Familien sind 4 endemisch, darunter:

- den Sphaerosepalaceae dargestellt durch 3 Arten mit Rhopalocarpus louvelii, Rhopalocarpus coriaceus, Rhopalocarpus lucidus und Sarcolaenaceae dargestellt durch die Art Schizolaena rosea,

- den Asteropeiaceae dargestellt durch die einmalige Art Asteropeia micraster,

- den Physenaceae mit der Art Physena madagascariensis.

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Das Spezialreservat von Mangerivola verfügt noch über keine ökotouristischen Infrastrukturen.

Die Geschichte des Spezialreservats

Mangerivola ist durch das Dekret N° 58-10 vom 28. Oktober 1958 als Spezialreservat klassifiziert worden. Madagascar National Parks verwaltet das Reservat seit 2001. Es hängt von der förstlichen Landgemeinde von Brickaville und von Toamasina ab. Das Reservat ist von zahlreichen klassifizierten Wäldern umgeben, darunter der „Obere Teza“, der sich auf 12.230ha ausdehnt; Ambohilero auf 117.000ha, Sivora auf 7.400ha und Saranindona im Osten des Reservats auf 6.000ha.

Bedrohung des Edelholzes

Die Anstrengungen hinsichtlich der Bewahrung des Edelholzes sind beträchtlich. Aber es gibt noch viel zu tun, denn trotz der unternommenen Initiativen ist das Spezialreservat nicht ganz für die unerlaubte Nutzung geschützt. Das Edelholz ist sehr geschätzt und handelsüblich. Transportiert auf Mannesrücken wird schwarzes Ebenholz und Rosenholz nach Anjahamana gesendet, entlang des Flusses von Sahanalaotra. Das Heizholz und Bauholz werden manchmal in dem Reservat entnommen. Jedoch auf Antrag des Wasser- und Forstdienstes, eingerichtet zur Bewahrung der Reichtümer von Mangerivola, haben einige Dörfer nun endlich akzeptiert, nur einen kleinen Teil des Holzes zu nutzen, der nahe ihrer Wohnungen wächst.

Schwierige landwirtschaftliche Aktivitäten

Trotz der grossen Höhelage von 940m, ist es möglich, in Mangerivola pro Jahr zwei Reiskulturen anzubauen. Obwohl es in der Region an bewässerbaren Oberflächen mangelt, die für den Untiefenreisbau notwendig sind, fehlen für die brauchbaren Gelände auch genügend Arbeitskräfte. Kaum 2,15 Hektar werden genutzt. Das Urbarmachen erfolgt zwischen September und Oktober. Das Feuersetzen von Oktober bis November, die Aussaat von November bis Dezember und die Ernte von April bis Mai. Der Anbau von „Savoka“, der ziemlich in Vorsprung ist, reduziert im Süden von Mangerivola die Brachezeit für vier Jahre für eine landwirtschaftliche Jahresproduktion.

Außer der Reiskultur bauen die Grenzbewohner des Spezialreservats von Mangerivola ebenfalls Maniok, Maïs und Süßkartoffeln an, hauptsächlich in der Periode der Reiskrisezeit. Nelke und Kaffee sind Aktivitäten, die zur Entwicklung der geeignet sind, leider erzeugt die Überlappung der landwirtschaftlichen Zeitpläne bestimmte Konflikte. In der Tat fallen die Ernte und die Trocknung der Nelke zu Beginn der Tätigkeiten in den Reisfeldern. Die schon eingeschränkten Arbeitskräfte sind nicht fähig, alle Arbeiten zu übernehmen. Die Expansion der Nelkekultur ist daher eingeschränkt.

Die Region verfügt über wenig Marktstellen: Anjahamana und Andranobolahy im Süden des Reservats und Fitosahaviavy im Norden. Die Straßenverhältnisse erlauben den Einwohnern nicht, ihre Ernten schnell zu transportieren. Auch beschränkt sich die Produktion auf den Eigenverbrauch. Schließlich widmen sich sehr wenige der Zucht.

 


Les microprojets de Mangerivola
  • a) Gemeinschaftliche Mikroporjekte (soziale, wirtschaftliche, kulturelle Infrastrukturen)

    • Bau von Grundschulen
      Empfänger : Landgemeinde Anjahamana
      Finanzierung : Madagascar National Parks; Conservation International

     

    b)Einkommenserzeugende Mikroprojekte

    • Gemüseanbau
      Empfänger : Landgemeinde Anjahamana
      Finanzierung : Madagascar National Parks; Conservation International

    • Dörfliche Ausbildung bei der Pflanzenproduktion und der Einrichtung von Baumschulen
      Empfänger : Landgemeinde Anjahamana
      Finanzierung : Madagascar National Parks

Hinweise

- Von Toamasina, dieNationalstrasse N°2 (nach Antananarivo) nehmen; nach 48km, in Ampasamadinika ankommen, Kreisstadt der Landgemeinde von Ampasamadinika, wo sich das Büro des Spezialreservat von Mangerivola befindet.

- Von da, die RN2 verlassen, um die Gemeinden Andranobolahy (38km von Ampasimadinika) und  Anjahamana (50km von Ampasimadinika) zu erreichen.

- Von Anjahamana, um das Reservat zu erreichen, müssen ca. 30km zu Fuss durchquert werden, ca. 2 Tage.

Die Nebenstrasse ist nur von September bis Dezember befahrbar.

Toamasina liegt in 128km.
Approximative Dauer ab Antananarivo : 4 Tage für eine Entfernung von 380km

Per Taxi- brousse (mittelgrosse Reisebusse) :

Antananarivo - Ampasimadinika
- Busstation in Antananarivo : Ambodivona,
- Häufigkeit : täglich.

Ampasimadinika nach Anjahamana
Taxi-brousse wechseln.

Toamasina nach Anjahamana
Taxi-brousse wechseln.

Toamasina-Ampasimadinika
Häufigkeit : täglich

Ampasimadinika-Anjahamana
Unregelmässig.

Per Flugzeug

Regelmässiger Flug der Gesellschaft Air Madagascar:

- Landung in Tamatave,
- Dann Transfer mit dem Wagen bis nach Anjahamana (Autovermietung oder mit Taxi-brousse), das Reservat in einem 30km-Fusslauf in 2 Tagen erreichen.

Das Spezialreservat von Mangerivola verfügt noch über keine ökotouristischen Infrastrukturen.





Das Büro des Spezialreservats von Mangerivola befindet sich in Ampasimadinika

Kontakte :

Direction Inter- Régionale von Toamasina
BP 548 – Salazamay
501 Toamasina
Madagascar

Tél : + (261 20) 53 327 07
Fax : + (261 20) 53 318 39

Email : mnptmv@yahoo.fr
             mnptmv@gmail.com
             tmv.parks@gmail.com

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