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Aktualitäten der Schutzbegiete Kirindy Mitea
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Kirindy Mitea
Der Nationalpark von Kirindy Mitea erstreckt sich bis zur Region MENABE. Im Süden zieht er sich am Meer entlang des Kanals von Mosambik. Der Park ist ein Übergang zwischen der Artenvielfalt des Westens und des Südens. Kirindy Mitea verdankt sein Renommee der Qualität seiner Fauna: die Mehrzahl seiner Tiere ist einmalig, mehrere Arten erreichen einen Endemizitätssatz von 100%.



Der Nationalpark Kirindy Mitea, 72.200ha, liegt am Rand des Kanals von Mosambik, ein großartiges Gebiet des Sakalava-Stammes. Es ist eine Zuflucht von nationalen, regionalen und sogar lokalen endemischen Arten. Übergang zwischen dem Süden und Westen stellt er ein Spektrum sehr variierter Ökosysteme dar. Trockene dichte W√§lder und dornige Dickichte, Buchten, Stränden, Küstendünen und kleine Inseln zeichnen ein exotisches Panorama.

Die Fauna

Man findet im Herzen von Kirindy Mitea 11 Säugetierarten, von denen 10 endemisch sind; 47 Vogelarten, darunter sind 33 endemisch. Es existieren auch 23 endemische Reptilien.

Das beste der Fauna von Kirindy Mitea

1. Der "Sifaka" oder Propithecus verreauxi. Dieser endemische Lemur lebt im trockenen dichten Wald und dornigen Dickichten. Man findet ihn zwischen 7 und 9Uhr am Morgen.

2. Der "Boenga" oder Lepilemur ruficaudatus: ein endemischer Lemure, der einen dunklen rothaarigen Pelz hat. Er ist nachtaktiv in den trockenen dichten Wäldern und in den dornigen Dickichten. Man sieht ihn ab 18 Uhr.

3. Der "Tanta", Phaner pallescens, ist ein rostroter grauer Lemur. Ein schwarzes Band überquert seinen Rücken, und zwei schwarze Bänder unterstreichen die Oberfläche seiner Augen. Sein Schwanz und seine Beine sind dunkel. Diese nachtaktive Art lebt  im trockenen dichten Wald und dornigen Dickichten. Man sieht ihn ab 18 Uhr.

4. Der rosa Flamingo, Phoenicopterus ruber und Zwergflamingo Phoeniconiais minor sind zwei endemische Wasservögel, die auf den Seen "Ambondro“ und "Sirave“ leben.

5. Die Krickente von Bernier, Anas bernieri, ist auch ein endemischer Vogel der Seen Ambondro und Sirave.

6. Der Alcedo vintsioides oder "Vintsy“ ist ein endemischer Vogel der Seen von Kirindy Mitea.

7. Der "Railovy", Dicrurus forficatus, endemischer Vogel der Region, nistet in den Wäldern von Kirindy Mitea.

Die Flora

Das Scharnierökosystem von Kirindy Mitea hat auch eine Vielfalt ziemlich besonderer Flora geschaffen. 185 andere pflanzliche Arten sind in diesem Schutzgebiet registriert worden.

Das beste der Flora von Kirindy Mitea

1. Der Baobab, Adansonia grandidieri. Gigantischer Baum, der 40m Höhe erreichen kann. Seine Rinde erlaubt, Seile und Dächer herzustellen.

2. Der Givotia madagascariensis, der Holz für die Pirogenkonstruktion liefert.

3. Der Albizzia greveana, der Bretter für das Herstellen von Schonern und Särgen liefert.

4. Der Colvillera racemosa, naher Verwandter des Flamboyant. Dieser Baum ist eine Explosion schillernder Farben.

5. Der Uncarina stellulifera oder "Farehitra“: es ist ein ziemlich merkwürdiger Baum.

Seine Früchte werden mit langen starren Verlängerungen mit spitzen Haken ausgestattet.  Sie kleben an der Hand, die Haken hängen sich an die Finger. Die Dorfbewohner benutzen sie als Rattenfallen.

 

Intelligent verreisen...

Schützen Sie sich vor der Sonne. Vergessen Sie Hut, Mütze, Brillen und Sonnenlotion nicht. Bringen Sie gute Wanderschuhe und einen Regenmantel für die Überquerung auf See mit. Haben Sie einen guten Vorrat Wasser und nehmen Sie überwiegend nur kalte Mahlzeiten ein.

Die nächste Bank ist in Morondava. Belo sur Meer und Ambararata haben ein Basisgesundheitszentrum.  Morondava wird durch die Telefonnetze von Telma, Orange, Zain sowie Funk abgedeckt. Bei einigen Akteuren der Tourismusoperatoren von Belo sur Meer kann man ein Satellitentelefon finden.
 

Die Geschichte des Parks

Der Nationalpark Kirindy Mitea ist im Jahre 1997 entstanden. Mehrere Legenden sprechen über diesen Park. Somit mögen die Alten, den Mythos „des Songomby“, ein Tier, das halb Pferd und halb Zebu sei und in den Wäldern von Kirindy Mitea gelebt hätte oder die Legende des „Hako“, ein wilder Mann in Mahaboboka, oder den „Behisatsy“, ein abscheulicher Mann, der in den Mangroven von Antanimanimbo gelebt hätte, zu erzählen. Es ist ebenfalls in diesen Wäldern von Kirindy Mitea, dass der Mythos eines madagassischen Herkules entstand. Die Legende erzählt, dass er einen „Nato“ herausgerissen hätte, einen Baum von 20m Höhe, um seine Kraft zu beweisen. Der Stamm und die Wurzeln dieses Nato befinden sich noch in Manahy.  Sakalava leben seit langem in den Umgebungen des Parks. Sie leben von der tafy-Kultur und von der Zucht. Sie haben von den Projekten für die Erhaltung von Kirindy Mitea profitiert. 4.500 Personen von „Belo sur Mer“ haben heute Trinkwasser. Ihre Dörfer haben Schulen und ein Staudamm ist gebaut worden, um die Kulturen zu bewässern. Erzeugende Einkommensaktivitäten wie die Bienenzucht, der Gemüsebau, der Anbau von Erdnüssen, von Kapserbsen des und Yamswurzeln sind entstanden, um die Abhängigkeit der Bevölkerung auf die Naturschätze des Parks zu reduzieren.

Ein Park als Brücke

Kirindy Mitea gehört zu den Naturschutzgebieten, die als  „Brücke“ dienen. Der Park, am Meeresstrand, stellt die Brücke zwischen dem Ökosystem des Westens und des Südens dar. Im Westen dehnt sich der dem Menabe typische trockene dichte Wald aus. Er wird durch die Bildung in Übergangsphase verlängert, ein dorniges Dickicht von Didiereaceae oder von Euphorbiaceae und ein trockener dichter Wald, wo Lemur catta und andere spezifische Arten des Südens leben. Das Küstengebiet des Parks ist eine Folge von Bucht, Stränden, Mangroven, Dünen, kleinen Inseln, Gerben, und von staubig salzigen Böden, „Sirasira“ gennant.

Ein brackiger Wassersee empfängt Wasservögel wie die rosa Flamingoe und die Enten von Bernier. Dieser See ist in der Regensaison von November bis März ausgedehnter. Die jährlichen Niederschläge werden auf 575 bis 1.330mm geschätzt, und der große Regen wird im Januar erwartet. Es ist sehr warm in Kirindy Mitea: die durchschnittliche Temperatur beträgt zwischen 25°C und 31,4°C.

Ein Endemizitätsfoyer

Den Süden und den Westen verbindend hat der Park dazu beigetragen, eine sehr besondere Artenvielfalt zu schaffen: Kirindy Mitea ist ein Park der Einzigkartikgkeit: 100% seiner Reptilien und seiner Amphibien, 91% seiner Säugetiere und 70,21% seiner Vögel sind endemisch. Von den 185 identifizierten Floraarten beträgt der Prozentsatz der Einzigartigkeit 70%. Dagegen sind die meisten Arten im Vergleich mit den Wäldern des Ostens geringer.

 

 


Les microprojets de Kirindy Mitea
  • a) Gemeinschaftliche Mikroprojekte (soziale, wirtschaftliche, kulturelle Infrastrukturen)

    • Einrichtung einer Trinkwasserversorgung (AEP)
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW, , Objectif Monde International
       
    • Bau von 3 Schulen
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       
    • Bau eines Staudamms
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       

    b) Einkommenserzeugende Mikroprojekte

    • Förderung der Imkerei(1)
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       
    • Unterstützung bei der Ausbildung für die Bildhauerei
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       
    • Versorgung von 11 dörflichen Organisationen mit Yamsaatgut
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : SAHA Menabe
       
    • Versorgung von 5 dörflichen Organisationen mit Erdnusssaatgut
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       
    • Versorgung von 6 dörflichen Organisationen mit Saatgut für "Schwertbohne/Fetischbohne"
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       
    • Versorgung von 3 dörflichen Organisationen mit Saatgut für den Gemüseanbau
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       
    • Unterstützung einer Ausbildungsveranstaltung von Frauenassoziationen für Flechterei
      Empfänger : Landgemeinde Belo-sur-Mer
      Finanzierung : Madagascar National Parks, KfW
       

Kirindy Mitea ist ungefähr 70km im Süden von Morondava. Die Straße ist sekundär, aber in gutem Zustand. Sie können den Park per Straße, per Schiff oder per Flugzeug erreichen.

Von Antananarivo:

Nehmen Sie die Nationalstraße Nr.7 bis Antsirabe. Biegen Sie ab, um die Landstraße 35 nach Morondava zu nehmen. Dann fahren Sie auf 500km weiter.

Von Morondava:

Nehmen Sie die Landstrasse N°111. Biegen Sie in Bemanonga, 8km von Morondava entfernt ab und fahren dann auf 105km weiter. Achtung, die Straße ist nur in trockener Saison von Juni bis November geöffnet. Sie müssen ein Wegegeld zahlen. In der Regenperiode erfolgt die Strecke nach Kirindy Mitea mit der motorisierten Piroge oder mit dem Schnellboot.

Per Taxi brousse (mittelgrosse Reisebusse):

Busstation in Antananarivo : « Fasan’ny karana », Route Digue : täglich.

Per Flugzeug :

Die Fluggesellschaft Air Madagascar bietet eine regelmäßige Verbindungen nach Morondava. Der Park kann dann mit einem Geländerwagen (3-stündige Fahrt) auf 105km oder durch Piroge oder Schnellboot (2-stündige Fahrt) erreicht werden. 

Per Schiff :

Nehmen Sie das Schiff in Nosikely. Die Verbindung hängt von der Reservierung und von der Anzahl der Passagiere ab. Die Überquerung dauert 3 Stunden mit einer motorisierten Piroge und 2 Stunden mit dem Schnellboot. Reservieren Sie den Tag Ihrer Rückkehr mit der Piroge!
 

Der Nationalpark von Kirindy Mitea hat drei einfache sowie durchschnittliche Rundgänge.

LEICHTE RUNDGÄNGE
Name des Rundgangs Datenblatt Tarif
Der Agnolignoly-Rundgang Dauer : 1 Stunde
Entfernung : 2km mit der Piroge

Die Piroge führt um einen Mangrovebaumwald entlang, um Sie in Richtung der Fledermausquartiere „Fanihy“ zu führen. An den Mündungen bewundern Sie die aquatischen Vogelkolonien.
- Führertarif und Pirogenvermietung : 15.000 Ar

 

 

DURCHSCHNITTLICHE RUNDGÄNGE
Name des Rundgangs Datenblatt Tarif
Der Rundgang Ambondro und Sirave Dauer : 2 Std
Entfernung : 3 km de trekking

Dieser Rundgang überquert Sanddünen in Richtung der Seen von Ambodro und Sirave, künftige RAMSAR Standorte wo sich Wasservögel zusammenfinden. Er setzt sich in Richtung des dichten und trockenen Waldes und der dornigen Dickichte fort, damit Sie die Baobabs entdecken können. Es ist ein Bade-Rundgang, der Ihnen dazu noch Strand und kleine Inseln als Privileg anbietet.
- Führertarif :
- Führer : 5.000 Ar
- Träger : 3.000 Ar

 

DURCHSCHNITTLICHE RUNDGÄNGE
Name des Rundgangst Datenblatt Tarif
Der Maetsakaloe-Rundgang Dauer : 2 Std.
Entfernung : 4km Fussmarsch auf flachem Gelände

Es ist ein Ausflug in trockenem, dichten Wald in der Mitte der Baobabs, der „Renala“ und der "Fony" mit der Möglichkeit, Lemuren wie den "Sifaka", den "Gidro" oder den "Maky" und Vögel zu entdecken.
- Führertarif :
- Führer : 5.000 Ar
- Träger : 3.000 Ar




Der Park von Kirindy Mitea hat ein Empfangsbüro in Morondava, um Ihre Reise zu organisieren.  Eine Verbindungsstelle befindet sich ebenfalls in Belo sur Meer. Jede Zahlung erfolgt an der Generalkasse von Madagascar National Parks. Zwei französisch und englisch sprechende Führer arbeiten im Park. Etappenquartiere sind in Manahy im Bau. Einfache oder komfortabele Hotels werden derzeit in Belo sur Mer errichtet.

Contacts :

Direction Inter-Régionale de Madagascar National Parks Toliary
Rue LEDA Albert – BP 400
601 Tuléar
Madagascar

Tél : + (261 20) 94 435 70
Fax : + (261 20) 94 430 32
  
Email : angaptle@gmail.com
           angaptle@yahoo.fr

Reservate : Andranomena – Kirindy Mitea :
Immeuble NY HAVANA – Andakabe
BP 202 – 619 Morondava

Tél. : + (261 20) 95 921 28 (standard)
GSM : + (261 33) 19 117 06 (standard)
GSM : + (261 32) 58 957 00 (standard)

Email : krm.parks@gmail.com
arn.parks@gmail.com

DP : Mme Odile VENTY
Tél : 032 04 692 25 / 034 03 793 61
Email : ventyodile@yahoo.fr

Sind Sie Vogelamateure und Ornithologen? Dann ist Kirindy Mitea Ihr Park. Aber weitere gute Ideen fehlen nicht: der Park ist am Meeresstrand und das Baden ist gewiss nicht verboten!

Aber entdecken Sie auch in den Umgebungen des Parks von Kirindy Mitea die wohlbekannte „Allee der Baobabs“. Diese riesigen Bäume bilden auf einer ganzen Allee zwischen Morondava und Belo beim Tsiribihina ein ausgezeichnetes sowohl exotischen als auch originales Dekor. Bei Tagesausbruch erscheinen die orangefarbenen Lichter des neuen Abends, wo sich der Schatten der Baobabs zeichnet: ein außergewöhnliches Schauspiel. Die Allee ist mit dem Auto oder mit Mountainbikes zugänglich. Vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht!
Besuchen Sie auch die Boutrebaustelle in Belo auf Meer, 100km im Süden von Morondava. Es ist die größte Baustelle für Bauten von Boutre (Boote) in Madagaskar, die Gelegenheit, eine uralte Kunst zu entdecken, die Generationen und Generationen von Sakalava leben lässt. Die Baustelle ist mit dem Schnellboot, mit der Piroge oder mit Geländerwagen während der trockenen Saison zugänglich. Schließlich machen Sie eine Umdrehung in dem privaten Reservat CFPF, 40km von Morondava entfernt. Fleischfressende Lemuren leben in diesem Reservat, zugänglich mit dem Auto.

Die Region bietet auch eine Vielzahl großer Traditionen. Jedes Jahr während dreier Tage, feiert Menabe den „Jama“, ein kulturelles und ökologisches Fest. Feststimmung und lokale Riten werden gefeiert.

Jedes Jahre, am Ende des Monats Juli, hält sich der Vositse-Marathon, der ein internationales Renommee hat. Es ist eine sportliche Demonstration, die dem Umweltschutz gewidmet ist.  Ausländische und nationale Athleten laufen zusammen. Also auf zu ihren Rückennummern!

Die Zeremonien am Meeresstrand, die den Fischereiaktivitäten gewidmet sind, stehen denen in nichts nach,.Sie werden die Gelegenheit haben, einen "Zotso botry“ sehen, die Zeremonie des Einsetzen ins Wasser neuer Boote. Im Jahre 2007 wurden fünf Zotso Botry angefertigt. Es ist eine Tradition der Einwohner von Belo sur Meer.
 


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