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Aktualitäten der Schutzbegiete Kalambatritra
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Kalambatritra
Das Spezialreservat von Kalambatritra liegt im Südosten an der Grenze der Regionen von HOROMBE und ANOSY. Die Artenvielfalt von Kalambatritra zeugt von gleichzeitiger Anwesenheit aim gleichen Ort von Arten des Südens und von den östlichen Hochebenen. GPS: 23°28 Süd und 46°29 Osten.



Das Spezialreservat von Kalambatritra liegt 55km im Osten von Betroka. Die durchschnittliche jährliche Temperatur beträgt 21,9°C. Das Massiv von Kalambatritra bildet einen wichtigen Wasserbehälter. Es ist von mehreren Flüsschen durchquert, die drei grosse Flüsse versorgen: Ihosy, Ivahona und Manambola. Alle Flüsse vergrössern dann das Flussbett von Onilahy.

Die Biodiversität des Reservats

Die Fauna

Die Vögelgemeinschaft von Kalambatritra ist vergleichbar mit jener des Waldes des Ostens mit 72 bekannten Arten, von denen 68% in Madagaskar endemisch und 16% dem Reservat und von seinen Umgebungen regional endemisch sind.

Sechs Lemurenarten begegnet man dort, darunter drei Cathemerales-Arten, der Eulemur collaris, der Hapalemur griseus und der Lepilemur mustelinus und drei Nachtarten, der Microcebus, der Cheirogaleus und der Avahi laniger. Bei den Erdmikrosäugetieren sind 16 Arten identifiziert worden. Zwei unter ihnen, die Eliurus majori und die Microgale principula sind als bedroht klassifiziert worden.

Die Flora

Die Inventur im Reservat von Kalambatritra zählt 102 Angiospermfamilien in 342 Gattungen und 699 Arten verteilt. Zwei Familien sind endemisch: die Torricelliaceae, unter denen man den Melanophylla alnifolia wiederfindet und die Sarcolaenaceae, u.a. die Leptolaena pauciflora. Unter den 342 registrierten Arten sind 29 in Madagaskar endemisch.
 

Intelligent verreisen...

Für Ihren Besuch bei Kalambatritra bringen Sie in Ihrem Gepäck einen Regenmantel mit: es gibt häufige Gewitter. Tragen Sie Wanderschuhe mit Haken. Nehmen Sie eine Lampe für den Abend mit. Achtung: vernachlässigen Sie Ihre Antimalariabehandlung nicht. Falls ein Blutegel sich an Sie hängt, keine Panik: Salz oder Tabak reicht aus, um ihn loszulösen. Bringen Sie Wasser.

Eine Bank ist in Ihosy und das nächste Krankenhaus in Betroka. Kalambatritra, und seine Umgebungen sind durch die Telefonnetze von Zain und Telma abgedeckt.
 

Die Geschichte des Reservats

Das Spezialreservat von Kalambatritra ist im Jahre 1959 entstanden. Die Verwaltung dieses Reservats ist seit dem Umweltprogramms II Madagaskar National Parks anvertraut worden. Die operationelle Struktur besteht erst seit dem Jahre 2005.

Kalambatritra unterscheidet sich im nationalen Netz der Schutzgebiete durch seinen feuchten dichten Wald niedriger Höhe, die mehrere pflanzliche Arten wie den Melanophylla alnifolia, den Senecio kalambatritiensis, den Psychotria ivakoanyensis… und Tiere wie Vögel, Lemuren und Amphibien beherbergt. Seine Sümpfe stellen seltene Arten wie Anas mellerie unter Schutz, die durch die wilde Fischerei bedroht wurden und machen auch seine Besonderheit aus. Unter den Lemurenarten, die im Reservat von Kalambatritra als vom Aussterben bedroht leben, findet man den Eulemur collaris und Eulemur fulvus rufus.

Im Land der Bara

Der Stamm der Bara lebt in der Umgebungen von Kalambatritra. Spontan, fröhlich und sehr unabhängig berücksichtigen sie die Traditionen, besonders jene, die sie mit den Vorfahren verbindet. Die Begräbniszeremonien stellen ein ganzes Phänomen dar, und "Kibory", traditionelle Gräber, sind ziemlich spektakulär. Die Begräbnisstandorte des Dorfes von Andriambe im Herzen des Reservats zeugen von diesem Festhalten an den Verstorbenen. Bara glauben an die Hexerei, und ihre Körper werden oft durch Narben oder Verletzungen geprägt: die Wahrsager führen in diese Einschnitte, Pulver oder Stücke magischer Hölzer ein, um Glück bei sich zu tragen oder sich zu schützen.

Schließlich sind Bara unter den zahlreichen Stämmen von Madagaskar für ihre eigenartige Frisur bekannt: die Männer tragen einen Kamm in ihren Haaren, die Frauen schmücken ihre Zöpfe mit tausend und einer Spange. Dieses Volk lebt hauptsächlich von der Zucht, aber Schweine sind im Allgemeinen tabu. Die Schweinezucht wird nur im Süden, auf dem Land der Zafindravala duchgeführt.

Warum Kalambatritra schützen?
 
Die Aktivitäten der benachbarten Dörfer haben Folgen für Kalambatritra. Feuer werden oft angezündet, um die Viehweide zu vergössern. Das notwendige Holz für die handwerkliche Skulpturen oder die Hauskonstruktion wird im Allgemeinen im Reservat geschnitten. Die Wilderei und der Reisanbau auf Brandfläche reduzieren progressiv die Reichtümer der wilden Natur im Reservat. Aber das Reservat ist für die Vertretung und die Erhaltung der madagassischen Artenvielfalt wichtig: Kalambatritra gehört zu den reichsten Zonen an Arten mit 96,8% von natürlichen endemischen Lebensräumen im ganzen Reservat.

Mehrere Wasserläufe begiessen die Regionen von Ihorombe und Anosy. Kalambatritra wird durch die Wasserscheide zwischen dem Kanal von Mosambik (Ihosy, Ivahona, Volotaray) und dem Indischen Ozean, (Ionaivo und seine Nebenflüsse, Menakiaiky) durchquert. Das Massiv von Kalambatritra wird von einer Menge kleiner Bäche durchquert, die drei große Flüsse versorgen: Ihosy, das Zamandao, Ivahona, das sich in Mangoky und Manambola ablassen wird, das Ionaivo wieder erlangt, um sich im Fluss von Mananaea zu münden. Alle Flüsse vergrößern das Bett Onilahy.

Die Artenvielfalt von Kalambatritra ist durch die gleichzeitige Anwesenheit von Arten des Süden und von den Hochebenen wichtig. Vom Aussterben bedrohte Arten befinden sich dort zahlenmässig. So viele Gründe, die das Reservat einen Ort wissenschaftlicher Forschungsarbeiten machen.

Eine Landschaft im Kontrast

Um das Reservat von Kalambatritra zeichnet die Landschaft ausgedehnter Gelände mit von Buschfeuern degradierten Böden, Bambuswäldern entlang der Wasserläufe, in Reisfelder umgewandelte Tälergruben und Hügelflanken, die durch die Vorzeichnungen kleiner Bewässerungskanäle geschlängelt sind. Ein Korridor von 20km Savanne trennt das Spezialreservat von Kalambatritra vom Nationalpark von Midongy-Süd. Die durchschnittliche Temperatur ist 21,9°C, die feuchte Saison dehnt sich von Oktober bis April und im Winter von Juli bis August aus. Kalambatritra ist eine stürmische Region.

 


Les microprojets de Kalambatritra
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Wenn Sie dahin mit dem Auto fahren, ist ein starkes Fahrzeug empfohlen: die Straße ist lang.

per Strasse:

Antananarivo-Kalambatritra. Es ist eine Strecke von 800km in vier Tagen, praktikabel nur zwischen Mai und Dezember.

Nehmen Sie die Nationalstraße Nr. 7, die Antananarivo und Fianarantsoa verbindet, das heißt 407 asphaltierte Kilometer. Von Fianarantsoa nehmen Sie immer die Nationalstraße Nr.7 nach Ihosy (206km, asphaltiert). Dann immer auf derselben Nationalstraße Nr.7 weiter nach Kelivondraka: 16km asphaltiert.

Von Kelivondraka aus ist die Straße nicht mehr asphaltiert. Nehmen Sie die Nationalstraße 13 nach Betroka: 116km. Von Betroka erreichen Sie Ivahona, 20km, indem man die landgemeindliche Straße nimmt. Ivahona und Kalambatritra sind von einen langen 35km Fusspfad verbunden.

per Taxi-brousse (mittelgrosse Reisebusse):

Antananarivo-Fianarantsoa
Busstation: Route Digue, « Fasan’ny karana », täglich.

Fianarantsoa-Betroka oder Fianarantsoa–Ihosy
Häufigkeit : täglich.

Ihosy–Betroka
Häufigkeit : täglich.
 

Kalambatritra verfügt im Augenblick über keine eingerichteten Rundwege. Aber Besuche sind erlaubt, daher scheuen Sie sich nicht, im Reservat zu trekken, entdecken Sie die Lemuren und bewundern Sie die feuchten dichten Waldlandschaften, Sümpfe, Savanne, großartige Wasserfälle und Flüsse. Mangels der Führer können die einheimischen Bauern sie das Reservat besuchen lassen.





Das Büro des Spezialreservats von Kalambatritra liegt in Betroka. Im Augenblick verfügt das Reservat noch über keine Empfangsinfrastruktur, trotzdem kann Ihnen die lokale Bevölkerung als Führer dienen. Wenn Sie zu zelten wünschen, raten wir Ihnen, Ihr eigenes Material mitzunehmen. Es gibt Unterbringungen in Betroka, aber unter sehr einfachen Bedingungen ohne Komfort.

Kontakte:
 
Direction Inter-Régionale de Madagascar National Parks à Fianarantsoa
BP 1363 Antsorokavo, neben dem Tempel Jesosy Mamonjy
Fianarantsoa
Madagascar

Tel.: + (261 20) 75 512 74
GSM:  + (261 32) 02 450 25
          + (261 32)40 481 75

Email: mnpfnr@mel.moov.mg
           mnpfnr@yahoo.fr
           fnr.parks@gmail.com

Réserve Spéciale Kalambatritra
BP. 35 – 613 Betroka

Reservatsleiter: RARIVOARIVONY Serge
Tel.: + (261 33) 12 831 44
 

Treffen Sie die Bara und besuchen Sie ihr schönes Land. Jedes ihrer Dörfer verfügt über eine Fläche, die dazu dient, Ihre Mahlzeit vorzubereiten. Der Sinn der Gastlichkeit ist sehr wichtig! Donnerstags ist Markttag in Ivahona und Freitags in Betroka: es ist die Gelegenheit, um à la Bara zu leben!

Erleben Sie auch den traditionellen Sport, den Kampf. Er ist unter dem Namen "Ringa" bekannt.
 


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